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Facharbeit Depressive Erkrankungen ,Postpartale Depression,Daniela Iurian , Ausbildung Psychologische Beraterin

Gepostet am 20. November 2019 um 15:45


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Inhaltsverzeichnis 

1. Einleitung 3

2.Allgemeiner Teil 4

2.1Definition Wochenbett

2.2Psychische Veränderungen im Wochenbett 4

2.3Definition Depression 5

2.4Definition Wochenbettdepression 7

2.4.1Postpartumblues 7

2.4.2Postpartale Depression (PPD) 8

2.4.3Postpartale Psychose 8

3.Diagnostik der Postpartalen Depression 10

3.1Die Aufgabe der Hebamme bei der Früherkennung einer PPD 10

3.2Edinburgh Postnatal Depression Scale (EPDS) 11

3.3Diagnose durch den Psychiater oder Psychologen 12

4.Ätiologie und Therapie der Postpartalen Depression 13

4.1Welchen Einfluss hat das gesellschaftliche Bild der Mutterrolle auf die Entstehun einer Postpartalen

Depression? 13

4.2Psychische Faktoren und psychiatrische/psychotherapeutische Betreuung 14

4.3Physische Faktoren und medikamentöse Behandlung 20

4.4Prädisposition 23

5.Die Aufgaben der Hebamme in der Betreuung einer Wöchnerin mit PPD 25

5.1Das vertrauensvolle Gespräch 26

5.2Die Integration des Partners/ der Familie 26

5.3Der sachkundige Rat 28

5.4Hilfe zur Selbsthilfe 28

6.Präventive Maßnahmen 29

6.1Die Aufklärung im Geburtsvorbereitungskurs 29

6.2Die sorgfältige Erhebung der Anamnese 30

7.Ausblick und kritische Reflexion 31

8.Literaturverzeichnis 32

9.Anhang 33


Einleitung


 

Mit der vorliegenden Arbeit möchte ich in sachlicher und informativer Weise über die Ursachen,Diagnostik und Therapie der postpartalen Depression berichten. Meine Ausarbeitung soll in erster Linie Hebammen, aber auch anderen Berufsgruppen, die mit Wöchnerinnen in Kontakt kommen, zur Information und Orientierung dienen. Früher oder später wird für jede Hebamme das Thema „ postpartale Depression“ aktuell, auch wenn ihm häufig zu wenig Aufmerksamkeit beigemessen wird. Der Begriff postpartale Depression ist gleichbedeutend mit dem Wort Wochenbettdepression.Im Verlauf der Arbeit werde ich von postpartalen Anpassungsstörungen sprechen und meine damit auch den Postpartumblues und die postpartale Psychose, deren Differenzierung ich im folgenden Kapitel erklären werde. Es gibt zahlreiche Ursachen, die zu einer Wochenbettdepression führen können. Wichtig ist, die Faktoren nicht isoliert zu sehen, sondern sich um eine multikfaktorielle Betrachtung zu bemühen. Mein Anliegen ist es, die Zusammenhänge der Thematik klar und übersichtlich darzustellen, um die Wachsamkeit der Hebammen zu schärfen und ihnen Handwerkszeug, wie beispielsweise die Edinburgh Postnatal Depression Scale vorzustellen und damit nutzbar zu machen. Darüber hinaus bin ich der Ansicht, dass es in den Aufgabenbereich der Hebamme gehört, über postpartale Anpassungsstörungen aufzuklären, damit werdende Mütter ein Bewusstsein für die Verstimmungen und Depressionen bekommen und sie im Falle einer Erkrankung wissen, dass ihr Zustand einen Namen trägt. Im Rahmen der Erstellung dieser Arbeit habe ich ein Interview mit einer 26 jährigen Mutter geführt, die nach der Geburt ihrer Tochter vor vier Monaten an einer Wochenbettdepression gelitten hat. Ich werde einige Auszüge aus diesem Gespräch an verschiedenen Stellen einflechten, um die theoretischen Ausführungen mit einer Stimme zu ergänzen.


 

Allgemeiner Teil


In diesem Kapitel werde ich die grundlegenden Begriffe erläutern, die zum sachlichen Verstehen derThematik der Krise nach der Geburt beitragen.

2.1 Definition Wochenbett

Das Wochenbett (lat. Puerperium) umfasst die Zeitspanne von Geburt der Plazenta an bis acht Wochen post partum. Es ist ein körperlicher und seelischer Umwandlungsprozess, der die Rückbildung der schwangerschafts- und geburtsbedingten Veränderungen, aber auch eine neue Lebenssituation der Frau mit sich bringt (vgl. Mändle et al., 2003, S. 301). Das alte Hebammenwissen besagt, dass die Rückbildung, d.h. die vollständige Regeneration der in der Schwangerschaft in Größe und Lage veränderten Organe der Frau und die Abheilung der durch die Geburt verursachten Verletzungen, genauso lange dauert wie die Schwangerschaft selbst: neun Monate.

2.2 Psychische Veränderungen im Wochenbett

Die psychologische Einteilung der Zeit nach der Geburt erfolgt in drei Phasen: 1. Die sensible Anpassungsphase. Es sind die ersten Minuten und Stunden nach der Geburt, in denen beide, die Mutter und ihr Neugeborenes, sehr empfänglich für Körperkontakt sind. Sie nehmen in diesen wichtigen Momenten ihre Mutter-KindBeziehung auf. Wenn möglich erfolgt bereits hier der Anfang der Stillbeziehung, indem der Säugling angelegt wird und den stark ausgeprägten Saugreiz entwickelt.

2. Die Wochenbettperiode. Die Wöchnerin arbeitet an der Identifizierung und Auseinandersetzung mit ihrer neuen Rolle. Außerdem übt sie die Übernahme der Verantwortung für ihr Kind.

3. Die Reintegrationsphase. Diese Phase betrifft die Neuorientierung nach außen. Die Frau löst sich allmählich aus der Einengung der auf Geburt und Neugeborenes ausgerichteten Lebenssituation und kehrt soweit wie möglich wieder zur früheren Lebensweise und alten Kontakten zurück. Unter Umständen erfährt die Beziehung zum Partner eine Veränderung und muss neu aufgebaut werde (vgl. Mändle et al., 2003, S.307f.). Unschwer lässt sich eine große Anpassungsleistung erkennen, die in jeder der drei Phasen von der Mutter erbracht werden muss. Ein Neugeborenes bedeutet eine gravierende Veränderung im Leben der Eltern und geht immer mit dem Gedanken der Endgültigkeit einher. Deshalb ist das Auftreten einer Störung im Laufe des oben beschriebenen Prozesses keine Ausnahme, wobei diese unterschiedliche Ausmaße annehmen kann.

2.3 Definition Depression

Um die postpartale Depression als Sonderform in das Krankheitsbild der Depression einzubetten bzw. davon abzugrenzen, gebe ich einen allgemeinen Überblick der verschiedenen Depressionsformen. Zunächst einmal ist im Gegensatz zur Geisteskrankheit die Depression eine Gemütskrankheit und grundsätzlich vorübergehend. Die unterschiedliche Schwere hängt mit den Ursachen und ihrer Behebung zusammen. Der Bergriff „Depression“ kommt vom Lateinischen „deprimere“ und bedeutet herunterdrücken, unterdrücken. Es„bezeichnet ein Syndrom, bei dem es neben der Minderung und Beeinträchtigung psychischer Funktionen auch zu einer Beeinträchtigung der geistigen und körperlichen Funktionen kommt“ (Sauer, 1993, S. 10).

Die meisten Mediziner teilen die Depressionen nach Ursachen ein:

1.Somatogene Ursachen (körperlich begründbar),

2..Endogene Ursachen (biologisch begründbar),

3.Psychogene Ursachen (seelisch begründbar).

Manche Fachleute fassen die Erkrankungen in zwei Gruppen zusammen: endoge Depressionen und reaktive Depressionen. Unter den endogenen Depressionen versteht alle Fälle, die keine erkennbare Ursache haben oder durch psychische bzw. körperliche Erkrankungen ausgelöst werden. Die Folgen von Operationen oder die Nebenwirkungen mancher Medikamente und Hormone werden auch zu dieser Gruppe gezählt.

Zu den endogenen Depressionen gehört auch die als manisch-depressive bezeichnete Form. Sie verläuft phasenhaft – zwischen den depressiven Schüben verkehren sich die Symptome in Gegenteil: Der Betroffene wird gereizt und überaktiv, wirkt unermüdlich und übertrieben gut gelaunt. In die zweite Gruppe der häufiger vorkommenden reaktiven Depressionen gehören Depressionen nach schweren oder bei anhaltenden seelischen Belastungen (Erschöpfungsdepression) und Depressionen mit neurotischen Zügen.


Bewertung  VFP ( Verband Freier Psychotherapeuten , 30163 Hannover )


Facharbeit von: Frau Alexandrina Daniela Iurian aus Saarbrücken (Malstatt)

Zertifizierungs-ID: 8750

 

gut


Die Facharbeit erfüllt die Prüfungskriterien in vollständiger Weise und zeigt damit die fachliche Qualifikation der Verfasserin auf. Sie hat eigene richtige Akzente für die Lösung der zugrunde liegenden psychologischen Problematik gesetzt.


Für diejenigen, die daran interessiert sind, können Sie mir schreiben .


 

    Daniela Iurian

 Bioenergietherapie,Coaching ,Psychologische Beratung

 Alternative Technik

 FeldmannStr.24,66119 Saarbrücken

 Telefon : 015211480460 , E-Mail : [email protected],www.alternativetechnik.com

 

 



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